Irmgard ist zufrieden.
Der Windschutz steht wieder. Für Irmgard war es wichtig, wieder einen Sichtschutz zu haben. Sie möchte nicht so offen allen Vorbeigehenden Personen volle Sicht gewähren. Lieber möchte sie etwas zurückgezogener in der Sonne entspannen.
So sieht er jetzt aus, der Blick- und Windschutz, auch nicht anders als vorher. Hoffen wir mal, dass er nicht wieder von einer Sturmbö hinweggefegt wird.Ich war in El Verger beim Campingshop um die gebrochenen Endstücke der Rohrgestelle zu kaufen. Ja, die hatten sie am Lager. Ich war zufrieden. Auf der Heimfahrt suchte ich noch ein Restaurant, was neu eröffnet hatte. Margret und Dieter waren schon dort. Sie hatten mir eine sehr gute Lagebeschreibung gegeben. Ich fand sofort dorthin.
Die Öffnungszeiten sind ja sehr begrenzt, aber man kann ja dort mal einkehren. Schauen wir mal.
Auch wenn Ihr den Windschutz schon fertig aufgestellt im Foto sehen könnt, so musste ich doch vorher noch ein wenig basteln. Die neuen Endstücke hatte ich ja, aber wie bekomme
ich die alten aus dem Rohr heraus? Na so einfach mit der Zange klappte es nicht. Auch der Einsatz eines Korkenziehers - es war ein Loch vorhanden, das sich sehr gut für die Spirale eignete - brachte keinen Erfolg. Aber nun kam wieder meine Werkzeugaussatttung zur Anwendung, die Irmgard zwar immer kritisiert, da sie der Meinung ist, dass dadurch zu viel Staufläche verloren geht. Das war die Lösung des Problems! Der "Dremel", ein kleiner Handfräser, lag noch fast neuwertig und unbenutzt in einer Kiste. Mit diesem Fräser konnte ich einen Schlitz in das Kunststoffendstück fräsen und dann ganz locker das Teil herausnehmen. Und die ungefragte, aber tatkräftige Hilfe von Dieter, brachte dann auch zügig das Endergebnis: Der Windschutz steht!
Jetzt ein Erlebnis der besonderen Art. Kaum fassbar, aber wahr. Ich hatte ja schon erwähnt, dass meine Solartasche defekt ist und der Händler mir auf Kulanz ein neues Panel schickt. Das ist heute gegen 15.30 Uhr im Büro in Hamburg angekommen, und sollte nun mit UPS zu mir nach Spanien weitertransportiert werden. So machte ich mich an die Arbeit, dieses Unterfangen zu organisieren. Am PC richtete ich einen Kundenkontakt ein, was mehr ein Probieren war als gezielte Einrichtung. Es waren zwar meiner Meinung nach noch immer einige Felder nicht ausgefüllt, weil die KI mit meinen Eingaben nicht einverstanden war, aber meine Bankverbindung und die Größe und Gewicht des Pakets, ebenso die Abhol- und Lieferadresse hatte ich schon eingegeben. So konnte ich mir das UPS-Label anzeigen lassen und auf PDF abspeichern. Das ging per e-mail an Sandra nach Hamburg. Und während ich immer noch am Grübeln war, was ich denn noch ausfüllen könnte, damit die KI zufrieden ist, erhielt ich einen Telefonanruf von Sandra: Der UPS-Paketfahrer war schon da und hat das Paket abgeholt!!! Das es sowas noch gibt, und dann bei den Schneeverhältnissen, die den gesamten Verkehr nahzu lahmlegten, ein kleines Wunder!
Schlaft gut und träumt was Schönes!
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