Donnerstag, 30. April 2026

ist das schön hier!

 Käseparty!

Ist das überhaupt der richtige Ausdruck für einen Genußabend mit Käse, Wein und Baguette? Egal, dazu später mehr.

Von Neugier getrieben fuhren wir heute an die Saone, dort zum kleinen Hafen. Denn hier steht ein Gebäude, das als Restaurant genutzt wurde und auf der Terrasse eine göttliche Aussicht auf den Fluss und den Hafen bietet. Im letzten Jahr war es leider geschlossen. Nun wollten wir schauen ob sich da wieder etwas tut.

Ja, es tut sich was. Das Restaurant hat wieder geöffnet. Hier ein Blick auf die Terrasse.
Hier die Infotafel am Eingang. Wer übersetzen kann ist klar im Vorteil! Mit Hilfe der Google-Übersetzungs App komme ich zu der Erkenntnis, dass es eine Erklärung ist, welche Landwirte und Betriebe aus der Region dieses Restaurant beliefern. 

Auf dem Weg hierher fanden wir diese Rinderherde an einem Wasserloch. Das war mir ein Foto wert.


Wieder am Wohnmobil angekommen war nach einer längeren Pause aber Aktivität angesagt: Wir hatten Karin und Bernd zu uns eingeladen, um die alljährliche Käsetafel mit uns zu genießen. Diese Proezdur wiederholen wir immer, wenn wir auf dem Schloßcamping einige Tage verbringen. 
Und Irmgard hat wieder ganze Arbeit geleistet! Es war ein gelungenes Ambiente mit eindeutiger Kreativität durch Irmgard erstellt!
Die einzige Komplikation bestand darin, die Tische und Stühle so zu drapieren, dass die heißen Sonnenstrahlen keinen direkten Zugriff auf Lebensmittel und Gäste haben sollten. Das war eine Tetresarbeit mit kurzen Meinungsverschiedenheiten von Irmgard und mir. Aber alles wurde gut! Der Abend war ein gelungenes Festmahl. Karin meinte: Leben wie Gott in Frankreich!

                 Schlaft gut und träumt was Schönes!
   

Mittwoch, 29. April 2026

erster Tag

Einkaufen 

Wir hatten im Minishop ein Baguette bestellt, das abgeholt werden musste. Bis 10.00 Uhr hat der Laden geöffnet. Also, nicht verpennen! Doch wer holt das Baguette ab, wer nimmt die Strapazen des langen Weges auf sich? Die Frage war total überflüssig! Die Entscheidung fällte Irmgard mit harter Konsequenz: Ich bin dran! Ich habe ja den E-Scooter in der Garage. Ja eben! In der Garage. Lohnt es sich den auszugraben und ans Tageslicht zu holen? Und wie sichere ich den vor eventuellen Begehrlickeiten bösartiger Menschen? Mit diesen Fragen setzte ich mich auseinander. Meine Entscheidung: Der Scooter kommt ins Freie.

Und so habe ich ihn gesichert. Mit einer Kette und Zahlenschloss an der Deichsel des Trailers.
Morgen wollen wir, Karin, Bernd, Irmgard und ich eine große Käseparty veranstalten. Federführend für die Durchführung ist Irmgard. Somit ist klar, wir müssen einkaufen. Käse und weitere Zutaten. Rotwein ist schon in unseren Lagerbeständen vorhanden. 
Wir besuchten als erstes den Supermarkt mit dem großen U im Logo. Der Einkauf war erfolgreich, aber auch sehr teuer. Irmgard meint viel zu teuer! Aber was hilft das meckern, wir haben nun mal dort eingekauft. 
Doch den "LIDL" in Tournus gibt es ja auch noch, den mag Irmgard sowieso viel lieber. Also fahren wir dort auch noch hin und ergänzen den Einkauf mit weiteren Kleinigkeiten.

Zurück am Mobil werden die Waren in den Kühlschrank gestapelt, und wir machen danach nichts! Ich mache eine ordentliche Runde Augenpflege. 
Nachdem ich wieder wach wurde kam ich kaum in die Gänge, war immer noch schlaftrunken. Doch das gilt nicht, es warten noch Aufgaben auf mich: Die Radmuttern am Trailer kontrollieren und nachziehen. Das Stromkabel verlegen und anschließen, ebenso den Frischwasserschlauch. Damit bin ich einige Zeit beschäftigt. Im Anschluss dann wieder: siehe Foto.
Irmgard leistet mir dabei auf ihre Art gesellschaft.
Ein kurzer Blick in die Umgebung. Hier ist allerhand in Bewegung.


Für heute ziehe ich mich zurück, mal wieder TV schauen. Es gibt einen Bericht über den Baumarkt "OBI"

                  Schlaft gut und träumt was Schönes!


 

Dienstag, 28. April 2026

auf zur nächsten Station

 Hier bleiben wir einige Tage.

Von Chusclan nach Gigny-sur-Saone. Dort zum Schloßcamping, eine von uns sehr beliebte Destination. Wir hatten dort vorab reserviert. Und konnten sogar unseren Stammplatz einnehmen.

Somit ließen wir uns heute morgen Zeit mit dem Aufbruch, frühstückten in aller Ruhe. Denn üblicherweise sind wir immer sehr bemüht, möglichst früh am ausgewählten Stellplatz einzutreffen. Es kommt leider immer wieder vor, dass die bekannten Plätze schon belegt sind wenn man zu spät dort eintrifft. Das alles war heute geregelt.

Die Fahrt ging die erste Strecke über die Landstraße. Das forderte Konzentration, da lebhafter Verkehr herrschte. Selbst auf der Autobahn waren wir ständig zwischen den Trucks eingekesselt. Da war richtig was los. Und dann hatte ich noch eine Hürde zu bewältigen, die mich laufend beschäftigte: Die Umfahrung von Lyon. Wir wollten nicht durch die City fahren. Seit ein paar Jahren gibt es eine Umfahrung über die Autobahn. Leider wollen die NAVI´s uns da nicht unterstützen. Es gelingt mir nicht, diese Route vorher so einzugeben. Wenn man aber die richtige Abzweigung vor Lyon findet, dann spielt die Blackbox auf dem Armaturenbrett mit und leitet uns richtig. 
Ich fand die richtige Abzweigung und konnte meine gewünschte Fahrtstrecke so realisieren.

Eine Sache beschäftigte mich zusätzlich. Wie machen sich die gestern neu montierten Räder, besser gesagt, die Reifen? Aufmerksam nahm ich jede Vibration, jedes veränderte Gräusch in mir auf, um nötigenfalls anzuhalten. Aber Entwarnung: Die Reifen sind einwandfrei. Auch nach der Ankunft konnte ich bei einer intensiven Kontrolle keine Beanstandung feststellen! 

Wir haben unsere Parzelle eingenommen, das Auto vom Trailer abgeladen und uns entspannt. Wir freuen uns auf die nächsten Tage ohne den Stress der stundenlagen Fahrerei.


Inzwischen erhielt ich von Karin die Info, dass sie und der Bernd auch hier auf dem Campingplatz eingetroffen sind. Doch wir waren gerade sehr beschäftigt mit der Technik und der Versorgung des Wohnmobils, Irmgard mit der Vorbereitung des Abendessens, dass wir sie nicht gleich begrüßen konnten. Denn die Beiden stehen etwas weiter weg von uns.

Wir waren auch schon vorne im Mini-Shop und haben ein Baguette für Morgen bestellt. Nur dieser Weg hat uns schon so geschlaucht, dass wir ziemlich kaputt waren. Dabei muss ich gleich erwähnen, dass die bisher vorhandene Ruhebank auf dem Weg am Wasser nicht mehr vorhanden ist. Das war bisher immer eine sehr gute Gelegenheit um sich eine Ruhepause zu gönnen. 
Diese Ruhepause wollte ich nun nachholen und legt mich für ein paar Minuten auf das Bett. Aus den paar Minuten wurden Stunden! Ich war fest eingeschlafen. So fand unser Abendessen erst kurz vor 20.00 Uhr statt.
Hier noch ein paar Fotos, die ich auf dem Weg zum Mini_Shop machte.






                 Schlaft gut und träumt was Schönes!

Montag, 27. April 2026

Der Frust am Abend!

Erst war alles gut.

Kaum zu glauben, aber wir sind heute ungewöhnlich früh "vonnen Hoff" gekommen! 
Als erstes wurde, wie gestern erkundet, die Tankstelle angefahren und die Luft aus dem Dieseltank herausgelassen. Für sagenhaft niedrige € 1,64 je Liter floss der Diesel in den Tank. Das war halt noch in Spanien. An der Autobahn in Frankreich sahen wir einen Spitzenpreis von € 2,98 den Liter!

Das Tanken war erledigt, das Verlassen der Tankstelle war nicht ganz so einfach. Ich musste dazu einige Meter zurücksetzen und dann an den Tanksäulen links vorbei fahren. Anders hätte ich den spitzen Winkel zurück auf die Straße nicht bewältigen können. Von nun an lief es wunderbar. Man kann es kaum glauben: Auf der Autobahn konnte ich über zwei Stunden mit dem Tempomat fahren ohne ihn einmal korrigieren zu müssen! Um 13,15 Uhr erreichten wir unser Ziel, den Stellplatz vor der Winzergenossenschaft.

Überraschender Weise war der Platz schon sehr gut belegt. Für uns fand ich eine sehr breite Lücke, die ich dann - eigentlich macht man sowas nicht - für Karin und Bernd mit Tisch und Pylone markierte, um sie für die Beiden zu reservieren.

Es gab aber keine Komplikationen mit Neuankommern. So konnten die ihr Gespann dann neben uns einparken. Wir bauten in die Lücke dazwischen Tische und Stühle auf, und hatten sozusagen unser gemeinsames Wohnzimmer.

Irmgard und ich deckten uns im Weinshop mit einem Karton Wein ein.


Im Hintergrund könnt Ihr unser Mobile, die mit den ausgefahrenen Markisen, sehen.
Zum Abend hin machte ich noch eine Reifenkontrolle an den Anhängerrädern. Denn das Reifendruckkontrollsystem hatte bei mir vorne im Display ein merkwürdiges Druckverhalten angezeigt. Und so kam der große Frust: Zwei Reifen waren Schrott. Die Karkassen verzogen, klares Zeichen von Überlastung.



Ich sage mangelhafte Qualität!!! Glücklicherweise habe ich immer zwei Reserveräder dabei. Also ging es ans Radwechseln.

Mein Profi-Schlagschrauber leistete dabei hervorragende Dienste. Das Lösen der Radschrauben war ein Klacks!

Einen Wagenheber, der die Leistung hätte, um den Rahmen mit aufgeladenem PKW anheben zu können, hatten wir nicht. Dafür einen speziellen Auffahrkeil! Wir schoben den Anhänger einfach darauf. Was einfach klingt war aber eine große Herausforderung für das Wohnmobil. Die Kupplung qualmte schon leicht! 
Ich war anschließend körperlich fix und fertig. Aber Bernd hat ja eh die meiste Arbeit geleistet. Dafür danke ich ihm sehr! Nebenbei bemerkt; die Fotos stammen überwiegend von Karin.

Nachdem die Arbeit erledigt war, kam der Lohn: Irmgard hatte Kartoffelsalat zubereitet. Dazu gab eine eine schmackhafte Bratwurst.

Somit neigt sich der Tag dem Ende zu und krönt diesen
           erfolgreichen Tag mit einem schönen Wolkenbild.

                      Schlaft gut und träumt was Schönes!

Sonntag, 26. April 2026

Heute in Girona.

Kostenloser Stellplatz in Girona.



Wir hatten eine ruhige Fahrt. Es lief wie am Schnürchen. Es fiel uns allerdings auf, dass trotz Sonntag enormer LKW Verkehr herrschte. Das störte uns nicht, die überholten uns alle. Durch intensive Information durch Bernd fanden wir dann auch direkt zu dem kostenlosen Stellplatz in Girona.

Und hatten richtig Zoff mit einem deutschen Camper! Zitat von Friedrich Schiller: "Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt!"

Was war passiert? Wie immer mache ich ja Fotos von unserer Reise und auch den Stellplätzen mit Umgebung. So auch hier.

Als ich dieses Foto gemacht hatte, kam aus der hintersten Ecke ein Männeken ganz aufgeregt auf mich zu. Seine Aussage:" Ich will nicht dass sie mich und mein Auto fotografieren. Das verstößt gegen den Datenschutz, mein persönliches Recht! Löschen Sie das Foto!" Natürlich weigerte ich mich. Woher will er wissen dass sein Auto mit auf dem Bild zu sehen ist?! Ich werde Ihre Autonimmer aufschreiben und Sie anzeigen! Meine Anwort darauf, dass ich ihm viel Spaß dabei wünsche, brachte ihn so sehr in Rage, dass er am ganzen Körper zitterte und kein klares Wort mehr hervorbrachte. Meine Warnung an ihn, wenn er sich so sehr aufrege, bestehe die Gefahr eines Herzanfalls, wurde von ihm so beantwortet, dass er schon einen hatte. Für mich war damit das Gespräch beendet. Irmgard und ich setzen uns in den Campingstuhl und genossen das herrliche Wetter.

Eine ganze Zeit später erscheint der Typ mit einem Blatt Papier und will mir das in die Hand drücken. "Das sollten Sie lesen, dass ist das Gesetz über den Datenschutz" Ich nehme den Zettel nicht an und mache ihm klar, dass er mich belästige. Jetzt flippte er total aus. Ich forderte ihn auf, doch die Polizei zu rufen, damit wir das Problem hier an Ort und Stelle klären können. Jetzt erschien noch ein junger Deutscher, der mir beistand und auch bedeutete, ich könne hier auf dem öffentlichen Parkplatz so viel forografieren wie ich wolle. Die Session war damit beendet! 

Hier nun die obligatischen Fotos:

Wer Interesse an dem genauen Ort des Stellplatzes hat. Hier die Geo-Daten

Hier die Entsorgungsstation. Die war heute stark frenquentiert. Aber nicht von den Campern vor Ort, sondern es kamen dutzende Mobile zum Platz von außen, entsorgten und zogen wieder ab. Teilweise entstand ein richtiger Stau!
Kaum zu glauben, aber ich machte mich am Nachmittag per Pedes auf die Suche nach einer Tankstelle. Denn mein Tank will wieder mit Diesel gefüllt werden. Und morgen früh möchte ich ohne große Verzögerungen auf die Piste, um in Chusclan nicht zu spät anzukommen. Denn wir wollen noch Wein bunkern. Und irgendwann ist der Laden auch geschlossen und macht Feierabend.

               Schlaft gut und träumt was Schönes!

Samstag, 25. April 2026

Spätzle-Fritz

 Erste Etappe bewältigt.

Heute morgen war es endlich soweit, wir verließen den KIKO-Park gen Norden.

                 Herzlicher Abschied von den Nachbarcampern

Wir erreichten das erste Ziel, den Stellplatz und das Restaurant "Spätzle-Fritz" zügig und problemlos im Konvoi. Lediglich kurz vor dem Ziel scherte Dieter aus. Sein WoMo verlangte neuen Treibstoff. Das tat dem Ganzen aber keinen Abbruch.

Hier stehen Margret und Dieter mit ihrem MORELO.

Die gesamte Einrichtung des schon so viele Jahre existierenden Gasthofes ist unverändert. Jedoch hat Rada, die langjährige Chefin, sich aus dem Geschäft verabschiedet und es dem Schweizer "TONI" übergeben.

Das ist er, der neue Chef. Er hat das gesamte Personal komplett mit übernommen. So ist für uns alles beim Alten geblieben. Jedoch das Platzwart Paar ist neu. Sehr freundliche und offene Personen.
Das sind Angelika und Uwe. Und noch etwas ist neu:
Das habe ich gleich ausgenutzt und eine Massage genossen!





Das Wetter war auf unserer Seite, wir haben im Freien den Nachmittagcappuccino genossen und auch später das Abendessen.

              Schlaft gut und träumt was Schönes!

Sonnenschein

 Die Sonne ist wieder da! Somit bin ich auch ein wenig besser gelaunt! Aber das reicht nicht um größe Texte zu schreiben. Denn außer in der ...