Montag, 27. April 2026

Der Frust am Abend!

Erst war alles gut.

Kaum zu glauben, aber wir sind heute ungewöhnlich früh "vonnen Hoff" gekommen! 
Als erstes wurde, wie gestern erkundet, die Tankstelle angefahren und die Luft aus dem Dieseltank herausgelassen. Für sagenhaft niedrige € 1,64 je Liter floss der Diesel in den Tank. Das war halt noch in Spanien. An der Autobahn in Frankreich sahen wir einen Spitzenpreis von € 2,98 den Liter!

Das Tanken war erledigt, das Verlassen der Tankstelle war nicht ganz so einfach. Ich musste dazu einige Meter zurücksetzen und dann an den Tanksäulen links vorbei fahren. Anders hätte ich den spitzen Winkel zurück auf die Straße nicht bewältigen können. Von nun an lief es wunderbar. Man kann es kaum glauben: Auf der Autobahn konnte ich über zwei Stunden mit dem Tempomat fahren ohne ihn einmal korrigieren zu müssen! Um 13,15 Uhr erreichten wir unser Ziel, den Stellplatz vor der Winzergenossenschaft.

Überraschender Weise war der Platz schon sehr gut belegt. Für uns fand ich eine sehr breite Lücke, die ich dann - eigentlich macht man sowas nicht - für Karin und Bernd mit Tisch und Pylone markierte, um sie für die Beiden zu reservieren.

Es gab aber keine Komplikationen mit Neuankommern. So konnten die ihr Gespann dann neben uns einparken. Wir bauten in die Lücke dazwischen Tische und Stühle auf, und hatten sozusagen unser gemeinsames Wohnzimmer.

Irmgard und ich deckten uns im Weinshop mit einem Karton Wein ein.


Im Hintergrund könnt Ihr unser Mobile, die mit den ausgefahrenen Markisen, sehen.
Zum Abend hin machte ich noch eine Reifenkontrolle an den Anhängerrädern. Denn das Reifendruckkontrollsystem hatte bei mir vorne im Display ein merkwürdiges Druckverhalten angezeigt. Und so kam der große Frust: Zwei Reifen waren Schrott. Die Karkassen verzogen, klares Zeichen von Überlastung.



Ich sage mangelhafte Qualität!!! Glücklicherweise habe ich immer zwei Reserveräder dabei. Also ging es ans Radwechseln.

Mein Profi-Schlagschrauber leistete dabei hervorragende Dienste. Das Lösen der Radschrauben war ein Klacks!

Einen Wagenheber, der die Leistung hätte, um den Rahmen mit aufgeladenem PKW anheben zu können, hatten wir nicht. Dafür einen speziellen Auffahrkeil! Wir schoben den Anhänger einfach darauf. Was einfach klingt war aber eine große Herausforderung für das Wohnmobil. Die Kupplung qualmte schon leicht! 
Ich war anschließend körperlich fix und fertig. Aber Bernd hat ja eh die meiste Arbeit geleistet. Dafür danke ich ihm sehr! Nebenbei bemerkt; die Fotos stammen überwiegend von Karin.

Nachdem die Arbeit erledigt war, kam der Lohn: Irmgard hatte Kartoffelsalat zubereitet. Dazu gab eine eine schmackhafte Bratwurst.

Somit neigt sich der Tag dem Ende zu und krönt diesen
           erfolgreichen Tag mit einem schönen Wolkenbild.

                      Schlaft gut und träumt was Schönes!

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