Hier bleiben wir einige Tage.
Von Chusclan nach Gigny-sur-Saone. Dort zum Schloßcamping, eine von uns sehr beliebte Destination. Wir hatten dort vorab reserviert. Und konnten sogar unseren Stammplatz einnehmen.
Somit ließen wir uns heute morgen Zeit mit dem Aufbruch, frühstückten in aller Ruhe. Denn üblicherweise sind wir immer sehr bemüht, möglichst früh am ausgewählten Stellplatz einzutreffen. Es kommt leider immer wieder vor, dass die bekannten Plätze schon belegt sind wenn man zu spät dort eintrifft. Das alles war heute geregelt.
Die Fahrt ging die erste Strecke über die Landstraße. Das forderte Konzentration, da lebhafter Verkehr herrschte. Selbst auf der Autobahn waren wir ständig zwischen den Trucks eingekesselt. Da war richtig was los. Und dann hatte ich noch eine Hürde zu bewältigen, die mich laufend beschäftigte: Die Umfahrung von Lyon. Wir wollten nicht durch die City fahren. Seit ein paar Jahren gibt es eine Umfahrung über die Autobahn. Leider wollen die NAVI´s uns da nicht unterstützen. Es gelingt mir nicht, diese Route vorher so einzugeben. Wenn man aber die richtige Abzweigung vor Lyon findet, dann spielt die Blackbox auf dem Armaturenbrett mit und leitet uns richtig.
Ich fand die richtige Abzweigung und konnte meine gewünschte Fahrtstrecke so realisieren.
Eine Sache beschäftigte mich zusätzlich. Wie machen sich die gestern neu montierten Räder, besser gesagt, die Reifen? Aufmerksam nahm ich jede Vibration, jedes veränderte Gräusch in mir auf, um nötigenfalls anzuhalten. Aber Entwarnung: Die Reifen sind einwandfrei. Auch nach der Ankunft konnte ich bei einer intensiven Kontrolle keine Beanstandung feststellen!
Wir haben unsere Parzelle eingenommen, das Auto vom Trailer abgeladen und uns entspannt. Wir freuen uns auf die nächsten Tage ohne den Stress der stundenlagen Fahrerei.
Inzwischen erhielt ich von Karin die Info, dass sie und der Bernd auch hier auf dem Campingplatz eingetroffen sind. Doch wir waren gerade sehr beschäftigt mit der Technik und der Versorgung des Wohnmobils, Irmgard mit der Vorbereitung des Abendessens, dass wir sie nicht gleich begrüßen konnten. Denn die Beiden stehen etwas weiter weg von uns.
Wir waren auch schon vorne im Mini-Shop und haben ein Baguette für Morgen bestellt. Nur dieser Weg hat uns schon so geschlaucht, dass wir ziemlich kaputt waren. Dabei muss ich gleich erwähnen, dass die bisher vorhandene Ruhebank auf dem Weg am Wasser nicht mehr vorhanden ist. Das war bisher immer eine sehr gute Gelegenheit um sich eine Ruhepause zu gönnen.
Diese Ruhepause wollte ich nun nachholen und legt mich für ein paar Minuten auf das Bett. Aus den paar Minuten wurden Stunden! Ich war fest eingeschlafen. So fand unser Abendessen erst kurz vor 20.00 Uhr statt.
Hier noch ein paar Fotos, die ich auf dem Weg zum Mini_Shop machte.
Schlaft gut und träumt was Schönes!
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