Mittwoch, 13. Mai 2026

Ende

Zum Abschluss!

Einige Tage habt Ihr nichts von mir gehört und gelesen. Das waren teilweise sehr stressige Zeiten, und ich war nicht mehr bereit, da auch nur einen einzigen Buchstaben in die Tasten zu hacken!
Doch nun sind wir seit Dienstag Nachmittag wieder zuhause und ich sehe langsam wieder Land. 

Mein letzter Post war vom Reisemobilpark Urbachtal. Dort erholten wir uns ein paar Tage und schöpften neue Kraft. Wir hatten am Montag den 11.05. um 08.00 Uhr einen Termin bei WCS in Goch. Dort sollte überprüft werden ob der Kühlschrank eine Macke hat, oder ob er einwandfrei funktioniert. 
Um dort nicht gleich von "Götz", dem Chef, einen Anraunzer zu erhalten, wurde das gute Stück von uns herausgeputzt. Dazu gehörte natürlich auch, den Inneraum fein säuberlich zu reinigen. Da wir das Kühlfach seit Monaten nicht mehr aufgetaut hatten, musste das unbedingt erledigt werden. Und da zeigte sich, dass es doch sinnvoll ist den in kürzeren Intervallen dieser Prozedur zu unterziehen. Denn nun war die Rückwand mit der Kühlplatte total vereist!!! Das war dramatisch und erfordete viel Geduld bis alles aufgetaut und kein Eis mehr vorhanden war. 
Sonntag starteten wir gemütlich, ohne Hast. Trotzdem brachte ich Trottel es fertig, vom Platz zu rollen ohne die Landstromverbindung einschließlich Kabeltrommel und dem Adapterkabel für den CEE-Stecker am Mobil abzustöpseln. Welch eine Schmach! Aber das liegt halt daran, dass wir äußerst selten am Landstrom angsteckt sind, und ich nicht daran denke, es einfach vergesse. Glück hatte ich dabei aber doch: Außer, dass das Adapterkabel gelitten hatte, blieb alles andere unbeschädigt.  

Der größere Stress kam dann später auf der Strecke: Das Ruhrgebiet ist ja bekannt dafür, dass es bei den vielen Autobahnen und der möglichen Routenauswahl viele Möglichkeiten bietet. Aber mit zwei NAVI´s an Bord sollte es wohl kein Problem darstellen. Doch es kam anders: Autobahn Vollsperrung, Abfahren von der Autobahn, aber keine Umleitungshinweise. Die Blackboxen auf dem Armarturenbrett wiesen beide die Strecke an. Wir folgten brav den Anweisungen, und wunderten uns wie glatt das alles ablief. Bis, ja bis uns diverse Abzweigungen und Ortsschilder bekannt vorkamen. Wir waren im Kreis gefahren!!! Ok, also anderes Ziel eingegeben. Erfolg; auch wieder im Kreis gefahren. Und man mag es nicht glauben, oder mich für doof halten, es gelang uns einfach nicht diesem Teufelskreis zu entkommen. Keine Parkmöglichkeit um mal anzuhalten und in Ruhe die Lage zu sondieren. So sind wir gut 80 Kilometer immer im Kreis gefahren ohne unserem Ziel auch nur einen Meter näher gekommen zu sein! Ich war verzweifelt!
Schlußendlich nutzte ich den Kompass des Handy´s um es den Pfadfindern nachzumachen. Immer der Himmelsrichtung nachzufahren. Hier in Richtung Norden. Nach knapp 30 Minuten Fahrzeit fanden dann auch die NAVI´s eine Route die uns zum Ziel nach Goch führte.


Dort angekommen stellten wir das Gespann auf der Straße vor WCS ab; und waren hocherfreut ein China-Restaurant, fast vor unserer Nase, zu entdecken. Nichts wie hinein und dabei den aufgestauten Stress abzubauen. 


Nächster Morgen. Ich melde uns an, darf das Mobil mitsamt dem Trailer auf dem Firmengelände abstellen. Wir werden, wie üblich bei WCS zum Frühstücken eingeladen. Das fällt reichlich und köstlich aus.

Inzwischen hat sich der Chef persönlich am Mobil eingefunden und schraubt den Deckel vom Kompressorgehäuse ab. Redet immer wieder vor sich hin:"Die Dinger gehen doch nie kaputt, laufen immer!" Er lässt sich von einem Mitarbeiter einen Adapter bringen und wechselt den am Kompressor aus. Nun fordert er den Mitarbeiter auf alles wieder zusammzuschrauben und verläßt die Wirkungsstätte mit den Worten:"Tschüss, das war´s die Maschine läuft!" 

Unser nächstes Ziel ist der Campingplatz Heidesee in Holdorf. Doch schon fühle ich mich von den NAVI´s verarscht, weil die mich auf die Autobahn Richtung Süden führen. Ich muss doch nach Norden, oder wenigstens Nordost fahren, wenn ich nachhause will. Doch jetzt handele ich sofort und verlasse die Autobahn an der nächsten Ausfahrt. Kompass aktiviert und damit die Wunschrichtung eingeschlagen. Und tatsächlich, nach nicht allzulanger Fahrt haben die NAVI´s mein Ansinnen akzeptiert und zeigen jetzt die richtige Fahrtroute an. Doch das bewahrt uns nicht vor einem fetten Stau vor Bremen. Geduld ist gefordert. Wir erreichen am Nachmittag, nach über 5.500 Kilometern Gesamtstrecke (Spanien hin und zurück) unseren Heimathafen - und sind schockiert! In unserer Straße ist eine Baustelle eingerichtet, komplett von Baufahrzeugen zugeparkt! Ich muss in der Seitenstraße parken und den Trailer abkuppeln. Von dort aus kann ich die Fahrzeuge auf mein Grundstück rangieren. 

Doch ein weiterer Schock haut mich aus den Socken, als ich das Haus betrete: Die Wohnung ist kalt, die Heizung auf Störung, der Treppenlift funktioniert auch nicht und im Keller steht das Wasser zwei Zentimeter hoch auf dem Boden!!!

Jetzt, nachdem wir langsam einen Plan hatten um der Situation Herr zu werden, sehen wir Licht am Horizont. Das erste Früstück zuhause haben wir noch im Wohnmobil genossen. Dort war es wärmer, und sämtliche Lebensmittel lagern auch noch im Kühlschrank. Schauen wir mal wie es weiter geht? Wir haben noch viel zu tun. Aber für die Gesundheit das Wichtigste, das haben wir heute schon erledigt: Zum Arzt gefahren und neue Rezepte für die verbrauchten Medikamente ausstellen lassen. Und die auch schon von der Apotheke abgeholt!

                  Schlaft gut und träumt was Schönes!

Bis irgendwann mal wieder ein neuer Blog ans Netz geht!

Freitag, 8. Mai 2026

Sonnenschein

 Die Sonne ist wieder da!

Somit bin ich auch ein wenig besser gelaunt! Aber das reicht nicht um größe Texte zu schreiben. Denn außer in der Sonne gelegen ist nicht viel geschehen. 

Einzig die Wohnmobilreinigung habe ich heute etwas gründlicher durchgeführt. Das war alles.

Doch hier einige Fotos vom Platz:











                 Schlaft gut und träumt was Schönes!

Donnerstag, 7. Mai 2026

Die Sonne ist weg

Heute hat die Sonne Pause gemacht..........

.....und ich folgte ihr, nutzte die Ruhe hier, um nach den Strapazen und dem Stress der letzten Tage wieder herunterzukommen. Habe mit Genuss die Superduschen im Sanitärgebäude benutzt und das warme Wasser aus der Regendusche minutenlang über mich herabrieseln lassen.

Gestern, und auch heute Abend hatte die beste Ehefrau der Welt, frischen Spargel, gekauft bei REWE, zubereitet und einen Genuß wie im Luxusrestaurant erzeugt. Das war richtig gut. 
Für Irmgard ist der REWE Supermarkt ganz in der Nähe, neben dem geliebten Reisemobilstellplatz, ein weiteres Schmankerl!

                Schlaft gut und Träumt was Schönes!

Mittwoch, 6. Mai 2026

Deutschland hat uns wieder

Das Drama nimmt seinen Lauf!

Lange habt Ihr nichts von mir gehört. Ich will Euch hier auch erzählen warum. Kaum über die deutsche Grenze wieder im Heimatland, hatten wir einige Tage nur Stress und Chaos, und helle Verzweiflung.

Zurück in Deutschland wollen wir auf dem Wohnmobistellplatz in Breisach übernachten. Das machen wir eigentlich immer so. Doch heute ist alles anders: Der Platz ist so überfüllt, dass für uns mit dem Trailer nicht die geringste Chance besteht, hier unterzukommen.


Also weiter. Wir entscheiden uns für Freiburg. Dort gibt es einen richtig großen Stellplatz neben dem Stadion. Doch die Enttäuschung ist groß. Auch hier finden wir keine Möglichkeit die Nacht zu verbringen. Die App "Park for Night" gibt uns noch "Fritz Berger", den Camping Shop als Alternative an. Auch dort haben wir keine Chance. Ein Mitarbeiter gibt uns einen Tipp: Ganz in der Nähe gibt es eine ruhige Straße, in der man am Straßenrand in aller Ruhe über Nacht stehen kann. Irmgard, die sonst nie so frei stehen möchte, willigt ein, weil sie schon einem Nervenzusammenbruch nahe scheint und einfach nicht mehr fahren will.



So machen wir das und erleben eine so ruhige Nacht, da ist ein Friedhof nicht ruhiger! Lediglich plötzlicher Blitz und Donner stören den Schlaf. Jedoch war das in kurzer Zeit vorüber.

Wir haben Sonntag und wollen diese Nacht auf einem Campingplatz, südlich von Nürnberg, übernachten. Da wir reserviert hatten, konnten wir uns Zeit lassen und mussten nicht auf frühe Ankunft hinarbeiten. Kurz vorher tankten wir auch noch Dieselkraftstoff.


So erreichten wir entspannt das Ziel, stellten vor der Einfahrt unser Gespann ab und meldeten uns an.


Ein richtig schöner, idyllischer Campingplatz. Auch der angewiesene Platz sagte uns zu, ich konnte das Gespann komplett angekuppelt abstellen.
So weit, so gut. Denn nun hatten wir den SuperGau: Der Motor des Mobils sprang zwar an und lief, doch das Getriebe verweigerte sich gänzlich, es nahm keinen Gang mehr an. Die Fuhre ließ sich nicht mehr bewegen! Jetzt war guter Rat teuer. Der ADAC veweigerte sofort seine Hilfe, da unser Fahrzeug zu groß ist und vom Schutzbrief nicht abgedeckt sei. Mit dem IVECO-Notdienst kam ich nur bis in die Warteschleife. Diesen Versuch gab ich dann auf. Nach weiteren Versuchen mit anderen Firmen und Werkstätten gab ich auf und ergab mich meinem Schicksal. Heute ist schließlich Sonntag, morgen am Montag ist ein neuer Tag. So verbrachten wir eine weitere Nacht am Straßenrand.

Nachdem auch der Montag Morgen mir keinen Erfolg brachte, nutzte ich "Vitamin B": Ich telefonierte mit dem Betriebsleiter von IVECO-Hamburg - aus meiner Zeit als großer IVECO Kunde hatten wir sehr guten Kontakt - und erklärte ihm meine Situation. Von nun an lief es hervorragend! Ein Monteur aus Nürnberg erschien bei uns und las den Fehlerspeicher aus. Zwar stand danach fest, dass unser WoMo nach Nürnberg in die Werkstatt geschleppt werden musste, aber das wurde auf dem kleinen Dienstweg erledigt. Der Monteur setzte sich mit seinem Kastenwagen vor unser Auto, stellte eine Schleppverbindung durch eine Abschleppstange her und demontierte noch die Frontklappe, da diese die Freigängigkeit der Abschleppstange behinderte.


So begann die anstrengende Fahrt über 40 Kilometer zur Werkstatt. Meine Konzentartion war gefordert!

Wir durften dann auf dem Betriebshof im Mobil übernachten. Am nächsten Morgen, dem Dienstag begann dann die Fehlersuche.

Die Diagnose lautete: Fehler am Kupplungssteller und Verschleiß der Kupplung. Ich gab mein OK zum Auswechseln und es wurde sofort mit der Arbeit begonnen.
Das Getrieb ist ausgebaut, die Kupplungsteile freigelegt.

Die Ersatzteile waren im Lager vorhanden, so konnte ohne Unterbrechung alles wieder eingebaut werden. Das ging zügig. Um kurz nach 18.00 Uhr war alles wieder an seinem Platz. Jetzt wurde es spannend. Funktioniert nun alles? Leider nicht! Die Kupplung trennte nicht sauber, es kratzte beim Einlegen eines Ganges. Nun war der Meister gefordert alles richtig zu justieren. Ich nahm dann aber die Spannung raus und erklärte mich einverstanden, dass morgen am Mittwoch in Ruhe weiter gearbeitet werden könne. Wir verbrachten eine weitere Nacht vor dem Betriebshof.

Am Mittwoch ging dann alles zügig. Nachdem der Spezialist sich der Sache angenommen hatte erfolgte gegen 09.00 Uhr die finale Probefahrt und wir konnten eine Stunde später wieder auf die Piste gehen und unser nächstes Ziel ansteuern: Reisemobilstellplatz Urbachtal. Hier bleiben wir jetzt bis Sonntag.

                 Schlaft gut und träumt was Schönes!

Freitag, 1. Mai 2026

der letzte Tag auf dem Schloßcamping......

..........und der letzte volle Tag in Frankreich. 

Also besteht mir noch was bevor: Alles wieder in das Wohnmobil einräumen, so dass alles wieder in die Garage passt und wir nichts hier zurücklassen müssen. Doch der Tag ist noch lang, wir haben noch ein wenig Zeit bis es soweit ist.

Jetzt will ich nicht so viel schreiben, sondern ich stelle die heute entstandenen Bilder kommentarlos ins Netz:










Schattenspiele!
Und zum Schluss sei angemerkt, ja ich konnte alle Utensilien im WoMo unterbringen, der PKW ist verladen, die Reise kann losgehen!
                   Schlaft gut und träumt was Schönes!

Ende

Zum Abschluss! Einige Tage habt Ihr nichts von mir gehört und gelesen. Das waren teilweise sehr stressige Zeiten, und ich war nicht mehr ber...